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Supportive Pflege

Von Anfang an in guten Händen

Die supportive Pflege (=unterstützende Behandlung) wird auch als Behandlung von Beschwerden bezeichnet. Ab dem Zeitpunkt der Diagnose ist es die Aufgabe der Ärzte und des Pflegepersonals, mögliche Symptome der Erkrankung sowie behandlungsbedingte Nebenwirkungen des Patienten zu lindern beziehungsweise ihnen vorzubeugen.

Der Begriff supportive Pflege beschreibt eigentlich etwas Selbstverständliches: Das Lindern von Beschwerden, wie Übelkeit oder Schmerzen. Hierbei kann es sich um Beschwerden der Krankheit selbst oder um Begleitbeschwerden der Therapie handeln. Insbesondere in der Krebstherapie ist dieser Begriff zu finden. Bei kaum einer anderen Krankheit ist eine unterstützende Behandlung so wichtig und notwendig.

Die supportive Pflege kommt von Beginn der Behandlung an zum Tragen. Hierin unterscheidet sie sich von der palliativen Versorgung, die erst eingesetzt wird, wenn eine spezielle, den Tumor zurückdrängende Therapie nicht mehr möglich ist.

Supportive Pflege in der Praxis

Neben den direkt die Erkrankung bekämpfenden Behandlungsoptionen wie Chemo- oder Strahlentherapie oder einem chirurgischen Eingriff, soll im Rahmen einer supportiven Pflege für das allgemeine Wohlbefinden des Patienten gesorgt werden. Hier werden beispielsweise folgende Symptome behandelt oder ihnen vorgebeugt:

  • Schmerz

  • Müdigkeit/Schlafstörungen

  • Übelkeit

  • Schluckbeschwerden

  • Appetitlosigkeit

  • Durchfall

  • Gewichtsverlust

  • Infektionsanfälligkeit

Neben den onkologischen Kliniken und Praxen, gehören auch Rehazentren und psychologische Dienste zu den Erbringern von supportiven Behandlungsangeboten.

Die supportive Pflege ist inzwischen sehr weit fortgeschritten. So gibt es zum Beispiel gut verträgliche und wirksame Medikamente gegen die Übelkeit nach einer Chemo.

Eine supportive Pflege kann keine absolute Beschwerdefreiheit garantieren.

Trotz vieler medizinischer Möglichkeiten, bietet die supportive Pflege aber keine Garantie für einen beschwerdefreien Verlauf. Jeder Körper reagiert anders, weshalb individuelle Umstände immer auch dazu führen können, dass die supportive Pflege nicht ausreichend die Beschwerden lindern kann.

Ausführliche Informationen zum Thema supportive Versorgung, finden Sie auf der Website der Deutschen Krebsgesellschaft.

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