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Rauchen und Krebs

Rauchen erhöht das Krebsrisiko dramatisch

Dass Rauchen ein Krebsrisiko darstellt, ist eine Tatsache. Rauchen ist für etwa 30% aller Krebstoten verantwortlich. Für Raucher steigt das Krebsrisiko mit jeder Zigarette an. Aber auch bei Nichtrauchern kann sich durch Passivrauchen das Krebsrisiko erhöhen.

Das Krebsrisiko durch Rauchen entsteht durch die verschiedenen chemischen Substanzen, die während des Rauchens aufgenommen werden. Diese können zu Lungenkrebs führen, aber auch häufig zu Blasen- oder Kehlkopfkrebs. Folgende Faktoren im Zusammenhang mit Rauchen erhöhen das Krebsrisiko:

  • Anzahl der gerauchten Zigaretten
  • Einstiegsalter
  • Grad der Inhalation
  • Geschlecht
  • Produkt (Zigaretten, Zigarillos, Pfeife)

Die Sterblichkeit für jede Krebsart ist bei Rauchern zweimal, bei starken Rauchern drei- bis viermal so hoch wie für Nichtraucher; für Lungenkrebs ist das Risiko bei Rauchern zehnmal, bei starken Rauchern sogar 15 bis 25-mal höher.

Etwa 87% der Fälle von Lungenkrebs sind auf Zigarettenrauchen zurückzuführen.

Nicht jeder Langzeitraucher erkrankt an Lungenkrebs – dafür jedoch manche Nichtraucher. Dies hängt mit der individuellen Anfälligkeit für Mutationen zusammen. Es scheint, dass manche Menschen starke Abwehrmechanismen genetischen Ursprungs haben, die es ihnen ermöglichen, große Mengen von Teer zu inhalieren, ohne Lungenkrebs zu entwickeln.

Krebsrisiko Passivrauchen

Vor allem in ungelüfteten Räumlichkeiten besteht für Nichtraucher ein Krebsrisiko durch die in der Luft enthaltenen krebserregenden Partikel. Ihre Konzentration hängt von der Größe des Raumes, der Stärke der Belüftung und der Entfernung zwischen Raucher und Nichtraucher ab.

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