Wenn bösartige Körperzellen krank machen

Krebs

Krebs ist heute eine nahezu allgegenwärtige Erkrankung. Im Jahr 2010 wurde bei über 477.000 Deutschen, etwa so viele wie die Einwohner Leipzigs oder Hannovers, erstmals Krebs diagnostiziert.

Krebs ist die Bezeichnung für bösartige (maligne) Tumore. Die Krankheit entsteht durch eine Veränderung (Mutation) der Zellen des Körpers. Die veränderten Zellen entziehen sich den natürlichen körpereigenen Kontroll- und Reparaturmechanismen. Bei der Zellteilung werden die Mutationen dann an Tochterzellen weitergegeben und es entstehen Tumorzellen. Diese wachsen eigenständig und unkontrolliert und können dabei durch den Körper wandern.

Tumore treten in unterschiedlicher Form auf. Bei Blutkrebs, der Leukämie, sind es veränderte weiße Blutkörperchen, als Lymphome werden entartete Lymphozyten in den Lymphknoten bezeichnet. Sarkome hingegen sind so genannte solide Tumore, die aus dem Knochen- oder Knorpelgewebe wachsen, Karzinom genannte Geschwulste finden sich an Haut und Schleimhaut.

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Unter den Punkten „Leukämien und Lymphome“ und „Solide Tumore“ erhalten Sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Krebsarten.

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