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Das Krebsrisiko senken

Für Ihre Gesundheit: Methoden zum Rauchstopp

Es gibt verschiedenste Methoden, mit dem Rauchen aufzuhören. Die persönliche Motivation ist aber immer eine zwingende Voraussetzung. Mit einem erfolgreichen Rauchstopp senken Sie in jedem Fall Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken.

Es wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die zeigen, dass die Verringerung des Risikos, an Krebs zu erkranken, von wenigstens zwei Faktoren abhängt: Von der Zahl der Zigaretten, die man vor dem Aufhören geraucht hat, und der Zeitspanne, in der man geraucht hat. Die Kombination dieser beiden Faktoren ergibt den gesamten Tabakkonsum der Person, ausgedrückt als Zahl der „Päckchen-Jahre“.

Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören!

Man nimmt derzeit an, dass das Lungenkrebsrisiko für jene Zigarettenraucher, die nach 15 bis 20 Jahren aufhören zu rauchen, nur sehr langsam auf jenes von Nichtrauchern absinkt, nämlich nach etwa 10 oder mehr Jahren. Hingegen sinkt das tabakkonsumbedingte Risiko für Herz-Gefäßerkrankungen schon nach einem Jahr Zigarettenabstinenz um die Hälfte.

Chemo - und Strahlentherapien zeigen bei Rauchabstinenz bessere Wirksamkeit.

Methoden zur Rauchentwöhnung

Die entscheidende Voraussetzung zur Entwöhnung ist die persönliche Motivation. Welche Methode am geeignetsten ist, hängt von der Persönlichkeitsstruktur des Rauchers ab. Zu den gängigen Methoden der Rauchentwöhnung gehören:

  • Nikotin-Ersatztherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Akupunktur
  • Hypnose
  • Medikamentöse Unterstützung

Die eigene Motivation ist der Schlüssel zum Erfolg

Nikotinpräparate erhöhen die Erfolgsrate aller Verfahren: Die Zufuhr von Nikotin in allmählich abnehmender Dosis verringert die Entzugserscheinungen (Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Gewichtszunahme). Der Nikotin-Kaugummi war das erste Präparat dieser Art, Nikotinpflaster folgten (beide sind ohne Rezept erhältlich). Des Weiteren gibt es Nikotintabletten und -nasensprays.

Ausführliche Informationen zum Thema Rauchentwöhnung sowie ein Online-Ausstiegsprogramm bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf www.rauchfrei-info.de.

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