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Themenspecial Multiples Myelom

Der Krebs im Knochenmark

Das Multiple Myelom macht ungefähr ein Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland aus. Die meisten haben sehr wahrscheinlich noch nie davon gehört und stellen sich zunächst die Frage, was ein Multiples Myelom überhaupt ist. Wie kann es erkannt und behandelt werden? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Im Rahmen dieses Themenspecials greifen wir solche und weitere Fragen auf und beantworten sie nach dem aktuellen Stand der Medizin.

Beim Multiplen Myelom handelt es sich um eine Erkrankung, die sich an mehreren (multiplen) Stellen im Knochenmark ausbreitet. Ursprung ist die bösartige Veränderung einer Plasmazelle. Plasmazellen sind eine besondere Form der weißen Blutkörperchen und wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Hauptaufgabe der Plasmazelle ist die Produktion bestimmter Bluteiweiße – auch Antikörper genannt, welche der Bekämpfung und dem Abbau von allem Körperfremden wie z.B. Viren und Bakterien dienen. Bei einem Multiplen Myelom vermehren sich diese Zellen jedoch unkontrolliert und produzieren einen hohen Anteil funktionsloser Antikörper. Die Folge: Die normale Blutbildung wird gestört.

 

Erfahren Sie hier mehr über die Entstehung des Multiplen Myeloms:

 

Allerdings erschwert die Tatsache, dass die Symptome des Multiplen Myeloms meist unspezifisch sind ein frühes Erkennen, sodass die Erkrankung häufig über längere Zeit unbemerkt bleibt. Bei etwa einem Fünftel der Betroffenen erfolgt die Diagnose erst zufällig im Rahmen einer anderen Untersuchung.

Auch wenn eine dauerhafte Heilung des Multiplen Myeloms bisher nicht möglich ist, kann eine optimale Therapie zu einem langen Überleben und zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, die individuell auf jeden Patienten zugeschnitten sind.

 

Erfahren Sie in den weiterführenden Artikeln dieses Themenspecials mehr über das Multiple Myelom.

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