Wenn es die Liebsten trifft

Angehörige

Sie sind Angehöriger eines Krebspatienten? Dann haben Sie nicht nur eine sehr
wichtige Funktion, sondern auch gleich zwei Aufgaben: Einerseits müssen Sie den
Patienten unterstützen und ihm Hoffnung geben, andererseits aber auch mit Ihren
eigenen Ängsten klarkommen.

Deshalb gibt es nicht nur Hilfsangebote für Erkrankte, sondern auch für ihre Angehörigen. Sie reichen von Selbsthilfegruppen bis hin zu gezielter psychoonkologischer Betreuung. Sie soll den Betroffenen helfen, ihre Kräfte realistisch einzuschätzen, ihre Ängste zu bewältigen und so zu handeln, dass sie durch die Unterstützung des Erkrankten nicht selbst an den Rand ihrer Kraft geraten.

Eine besondere Herausforderung ist es, wenn ein Kind eine Krebsdiagnose bekommen hat. Diese Situation belastet die Angehörigen bis aufs Äußerste. Sie müssen das Kind begleiten und unterstützen – in einer Situation, die für sie selbst das Schlimmste ist, was sie sich vorstellen können.

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